Leistungskonzept der KGS Atsch

 

1. Vorwort

 

2. Was ist Leistung?

            2.1 Leistungsbewertung ohne Noten in Klasse 1 und 2

            2.2 Überprüfung individueller Lernfortschritte

            2.3 Heranführung an die Noten

2.4 Leistungsbewertung mit Noten in Klasse 3 und 4

 

3. Leistungsbewertung und Notenstufen

 

4. Dokumentation des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Leistungsbewertung in den 

    Fächern

            4.1 Sozial- und Arbeitsverhalten

            4.2 Deutsch

            4.3 Mathematik

            4.4 Sachunterricht

            4.5 Englisch

            4.6 Kunst

            4.7 Musik

            4.8 Religion

            4.9 Sport / Schwimmen

 

5. Lern- und Förderempfehlungen, Förderpläne

 

6. Notengebung in Klasse 4 für zieldifferent unterrichtete Schüler im

    Gemeinsamen Lernen (GL)

 

1. Vorwort

 

Ziel unseres Leistungskonzepts ist es, einheitliche Standards zur Leistungsbewertung in allen Fächern festzulegen, an denen sich alle Lehrkräfte der KGS Atsch orientieren. Wir sehen allerdings auch, dass es Situationen innerhalb einer Lerngruppe geben kann, die ein geringfügiges Abweichen von diesen Standards sinnvoll und erforderlich machen.

Grundlage für unsere Arbeit sind die Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW.

Leistungen werden nicht nur festgestellt und bewertet. Aus allen Leistungsbewertungen

ergeben sich auch Fördermöglichkeiten bei Lernschwierigkeiten und Anregungen und Zusatzangebote für lernstarke Kinder.

 

Mit den Kindern und Eltern werden die Beurteilungskriterien besprochen. Alle Ergebnisse und die eigenen Anstrengungen fließen in die Zeugnisnoten ein. Die Note ergibt sich nicht durch das arithmetische Mittel der Klassenarbeitsnoten, sondern alle Arbeitsdokumente werden berücksichtigt: Lernzielkontrollen, Gruppenarbeiten, Berichte, Sammlungen, Heftgestaltung, Beobachtungen des Lernverhaltens, der Eigenaktivität beim Arbeiten und beim Finden der Lösungswege, z. B. Nachschlagen, Experte werden, Präsentieren etc..

Der Lernerfolg wird gemessen an den Zielsetzungen des Unterrichtes mit den geforderten Kompetenzen; die Lehrkraft würdigt den individuellen Fortschritt des Kindes.

Als Grundlage der Elternberatung dienen Beobachtungen, Lernentwicklungsberichte in Tabellenform, Lernzielkontrollen und in Kl. 3 und 4 die benoteten Klassenarbeiten.

 

2. Was ist Leistung?

 

Kinder an schulische Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit heranzuführen, ist eine wesentliche Aufgabe der Grundschule“ (Richtlinien 2008, Kap. 6.1). In der Schule wird Leistung im Zusammenhang mit verschiedenen geistigen und körperlichen Aktivitäten gefordert und gefördert.

 

Um die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Kinder zu stär­ken, muss die Grundschule die Lernsituation so differenziert gestalten, dass alle Kinder tat­sächlich etwas leisten können, dass sie Erfolg haben und Vertrauen in ihre eige­nen Fähigkeiten gewinnen können.

Deshalb geht der Unterricht an der KGS Atsch stets von den individuellen Voraussetzungen der Kinder aus und richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

 

  • Die Kinder arbeiten in einem positiven Lern- und Leistungsklima.
  • Den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder wird durch Differenzie­rungsmaßnahmen Rechnung getragen.
  • Für die Kinder wird didaktisches Lehr- und Lernmaterial bereitgestellt und eigenverantwortliches und selbstständiges Lernen gefördert.
  • Die Kinder werden ermutigt, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen, sich selbstständig Ziele zu setzen und eigene Lernwege zu gehen.
  • Die Kinder bauen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten durch Lob und Anerkennung der erbrachten Leistung auf.

 

Bei der Leistungsbewertung sind drei Bereiche zu berücksichtigen:

 

  • individuelle Lernentwicklung / Lernfortschritte
  • Ergebnisse zur Lernentwicklung (z.B. in Lernstandsüberprüfungen)
  • Anstrengungsbereitschaft des Kindes

 

In die Bewertung fließt jegliche schriftliche, mündliche und praktische Leistung der Schülerinnen und Schüler mit ein.

 

2.1 Leistungsbewertung ohne Noten in Klasse 1 und 2

 

Grundlage ist § 5 AO-GS: 

„In der Schuleingangsphase werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler

ohne Noten bewertet, …“.

 

Für unsere Schule hat die Schulkonferenz am 26. 03. 2012 beschlossen, dass aufgrund der Änderung der AO-GS vom 18. 02. 2012 an der Schule die Zeugnisse am Ende von Klasse 2 bei der Versetzung in Klasse 3 ohne Noten ausgestellt werden. Ab dem ersten Halbjahreszeugnis in Klasse 3 sollen die Beurteilungen durch Noten ergänzt werden. In der gleichen Schulkonferenz wurde die Einführung von kompetenzorientierten Kriterienzeugnissen (siehe Punkt 4) für die Klassen 1, 2 und 3 beschlossen.

 

Im Rahmen einer individuellen Leistungsbewertung wird dargelegt, mit welchen sozialen und kognitiven Voraussetzungen das Kind in der Schule begonnen hat, welche Lernkompetenzen es gezeigt hat und welche Fortschritte es im Laufe des ersten bzw. des zweiten Schuljahres gemacht hat. In den Beobachtungsbögen (siehe Punkt 4) und den daraus resultierenden Aussagen der Kriterienzeugnisse sind sowohl Fortschritte und außergewöhnliche Stärken des Kindes als auch besondere Schwierigkeiten und Defizite dokumentiert. Sie werden mindestens zu jedem Quartal geführt.

 

2.2 Überprüfung individueller Lernfortschritte

 

Der individuelle Lernfortschritt wird ständig beobachtet:

-          durch Beiträge zum Unterricht

-          durch Erfüllung von Arbeitsaufträgen (schriftlich und praktisch)

-          durch explizite Leistungsüberprüfungen schriftlicher Art, die nicht benotet werden, sondern pädagogische Kommentare enthalten

-          durch kontinuierliche Kontrolle von Heften und Mappen

-          durch Arbeit mit Kleingruppen (lesen, Arbeit mit mathematischem Material, Knobelaufgaben....)

-          durch Begutachtung von Gruppenarbeiten

 

2.3 Heranführung an die Noten

 

Bei der Heranführung an Noten bemühen wir uns, den Kindern zu vermitteln, dass eine Note keine Aussage über die Person, sondern eine Leistungsbeurteilung zu dem betreffenden Leistungsinhalt bedeutet.

Auch eine Note gibt wie verbale Kommentare Auskunft darüber, ob ein bestimmter Inhalt bereits verinnerlicht oder individuell vertieft werden muss.

 

2.4 Leistungsbewertung mit Noten in Klasse 3 und 4

 

Für die Bewertung mit Noten gelten die Aussagen in  § 48 Schulgesetz (Festlegung der Notenstufen) und wiederum der § 5 AO-GS, die beinhalten, dass in den Klassen 3 und 4 die Leistungen mit Noten bewertet werden müssen.

 

Die Notengebung basiert auf den Ergebnissen der Lernstandsüberprüfungen, der  Anstrengungsbereitschaft und den individuellen  Lernfortschritten des Kindes.

Auch in diesen beiden Klassenstufen findet die Dokumentation der Fortschritte, Stärken, Schwierigkeiten und Defizite in Beobachtungsbögen statt, in Klasse 3 ebenfalls in Kriterienzeugnissen, in Klasse 4 in Notenzeugnissen.

 

Die Notenfindung erfolgt über die Bewertungsangaben „voll“, „größtenteils“, „teilweise“ und „kaum“ zu den Kompetenzen in den Kriterienzeugnissen. Darauf wird der verabredete Bewertungsschlüssel zur Notenfindung angewendet.

 

In den Klassen 3 und 4 werden nur die schriftlichen Arbeiten in Mathematik und Deutsch mit den Notenstufen gemäß § 48 Abs. 3 SchulG versehen. In den anderen Fächern können schriftliche Lernzielkontrollen durchgeführt werden.

Es sollen ggf. beratende, förderliche und ermutigende Hinweise ergänzend zu einer Note / Punktbewertung gegeben werden.

 

Gemessen an der Gesamtpunktzahl einer schriftlichen Arbeit gilt an der KGS Atsch folgende Bewertung für erreichte Punkte:

 

sehr gut:           100% - 95%                      mangelhaft:        49% - 25%

gut:                     94% - 85%                        ungenügend:     25% -   0%

befriedigend:      84% - 65%

ausreichend:      64% - 50%

 

„ungenügend“

Diese Note muss bei ungenügender Leistung auf dem Zeugnis gegeben werden. Bei einer Lernstandsüberprüfung / Klassenarbeit liegt es im pädagogischen Ermessen, ob diese Note geschrieben wird.

Falls die Note nicht notiert wird, werden die Eltern informiert, über diese Information wird eine Aktennotiz gefertigt.

 

3. Leistungsbewertung und Notenstufen

 

§ 48 Abs. 3 des Schulgesetzes NRW regelt die zu vergebenden Noten und deren

Bedeutung bei der Bewertung von Leistungen:

 

1. sehr gut (1)

Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im besonderen Maße entspricht.

 

2. gut (2)

Die Note „ gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.

 

3. befriedigend (3)

Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

 

4. ausreichend (4)

Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen entspricht.

 

5. mangelhaft (5)

Die Note „mangelhaft“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

 

6. ungenügend (6)

Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

 

Die Schüler erhalten eine kindgemäße Übersicht nachstehender Art:

 

 

 

 

4. Dokumentation des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Leistungsbewertung in den Fächern

 

Um eine Dokumentation der Schülerleistungen zu gewährleisten, setzen wir für alle Bereiche Beobachtungsbögen (siehe Sozial- und Arbeitsverhalten) ein, die kontinuierlich fortgeführt werden. Sie orientieren sich an den Kompetenzen der Kriterienzeugnisse unserer Schule.

Die Kompetenzangaben sind so zu lesen, dass vor jeder Kompetenz zu ergänzen ist „die Schülerin / der Schüler“.

 

4.1 Sozial- und Arbeitsverhalten

 

Exemplarisch für die Beobachtung des Sozial- und Arbeitsverhaltens sind nachfolgend die Bögen für Klasse 2 eingefügt. Die Kompetenzen unterscheiden sich in den verschiedenen Jahrgängen nicht grundlegend. Die Beobachtungsbögen zu den Fächern sind entsprechend aufgebaut:

 

Beobachtungsbogen Sozialverhalten 2. Schulbesuchsjahr

Name

 

 

 

 

 

 

 

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

Verantwortungsbereitschaft

hält sich an Vereinbarungen und Regeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

übernimmt Verantwortung für Aufgaben und Pflichten  der Klassengemeinschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konfliktverhalten

geht mit Konflikten angemessen um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ist in der Lage, sich mit der Kritik an der eigenen Person auseinanderzusetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

äußert Kritik fair und sachgerecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

begegnet anderen Menschen mit Respekt und Höflichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kooperationsfähigkeit

ist bereit von anderen zu lernen, Hilfen bereitwillig anzunehmen und auch anzubieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

arbeitet mit einem Partner zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bringt sich angemessen in eine Gruppe ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachtungsbogen  Arbeitsverhalten 2. Schulbesuchsjahr

Name

 

 

 

 

 

 

 

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

bis Herbstferien

bis Weihnachtsf.

bis Osterf.

bis Sommerf.

Leistungsbereitschaft

arbeitet konzentriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

arbeitet ausdauernd.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ist bereit sich anzustrengen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet zusätzliche Aufgaben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

beteiligt sich am Unterricht aufmerksam und interessiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bringt Vorwissen und eigene Ideen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lässt sich durch auftauchende Schwierigkeiten nicht entmutigen und holt sich geeignete Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

achtet darauf, dass die Lern- und Arbeitsmaterialien vollzählig und einsatzbereit sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hält Absprachen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erledigt Arbeitsaufträge vollständig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erledigt seine schriftlichen Arbeiten strukturiert, sorgfältig und ansprechend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

fertigt seine Hausaufgaben zuverlässig und vollständig an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstständigkeit

verschafft sich eigenständig Informationen und kann diese werten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

setzt vorgegebene Aufgabenstellungen selbstständig um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

überprüft Arbeitsschritte und Ergebnisse selbstständig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

korrigiert Mängel und Fehler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                         

 

 

 

 

                                         

 

 

 

 

 

4.2 Deutsch

 

Die Leistungsbewertung im Bereich „Schreiben“ orientiert sich an den Kompetenz-erwartungen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4. Grundlage der Bewertung sind die von den Kindern verfassten Texte. Damit eine gerechte Benotung erfolgen kann, ist eine ausreichende Anzahl von Texten zu schreiben.

Am Ende der Schuleingangsphase wird von den Schülern erwartet, dass sie Schreibideen entwickeln, eigene Texte verständlich aufschreiben und überarbeiten können.

Am Ende der Klasse 4 sollten die Schüler Texte situations- und adressatenbezogen planen, schreiben, überarbeiten und gestalten können.

Es wird Wert darauf gelegt, dass die Kinder unterschiedliche Methoden zum Verfassen von Texten kennen lernen und nutzen (z.B. Sachinformationen zum Thema suchen, Wortmaterial sammeln, Stichpunkte notieren, Erzählmuster und Textmodelle).

 

Darüber hinaus sollen verschiedene Textsorten (z.B. Fantasiegeschichten, Erlebnisse, Sachtexte, Wünsche, Rezepte und Berichte) erarbeitet und funktionsangemessen verfasst werden. Grundlagen zum Schreiben von Texten sind der sprachliche Ausdruck (z.B. Wortwahl, Grammatik und Satzbau), die Rechtschreibung und der Aufbau eines Textes (z.B. Gliederung) sowie die Gestaltung (z.B. Form und Schrift).

Textspezifische Anforderungen und Bewertungskriterien werden im Unterricht erstellt und mit den Schülern besprochen, so dass sie in der Lage sind, diese zu nutzen und richtig anzuwenden.

 

Mit Hilfe des schriftlichen Kriterienkatalogs schreiben und überarbeiten die Schüler ihre Texte. Ebenso dient der Kriterienkatalog als Bewertungsgrundlage zur Notenfindung und zur Rückmeldung an die Schüler und Eltern und sorgt so für eine Transparenz bei der Notengebung. Die Benotung der Texte richtet sich nach der Umsetzung der erarbeiteten Kriterien. Diese werden nach Schwerpunkten und Bedeutung gewichtet und mit einer Punktewertung versehen.

 

 

 

Sprachgebrauch

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Sprachgebrauch

Klasse 1 und 2

beteiligt sich an Gesprächen.

Fortlaufende Beobachtungen etwa

  • im Erzählkreis
  • bei Klassengesprächen
  • bei Vorträgen

 

 

  • schriftliche Lernkontrollen
  • Beurteilung eigener Texte der Kinder

erzählt zusammenhängend und verständlich.

verfügt über einen altersgemäßen Wortschatz.

entwickelt eigene Schreibideen.

äußert sich grammatisch korrekt.

schreibt eigene Texte zu verschiedenen Themen verständlich auf.

stellt eigene Texte vor.

Klasse 3 und 4

beteiligt sich an Gesprächen.

wie in den Klassen 1 und 2,

darüber hinaus gilt für die Textproduktion:

 

  • In der Erstschrift werden Rechtschreib- und Grammatikfehler angestrichen, aber nicht verbessert.

 

  • Die Schüler erhalten allgemeine oder individuelle Überarbeitungshinweise. Diese werden je nach Leistungsstand der Schüler differenziert.

 

  • Überarbeitungshinweise können durch einen Lehrerkommentar oder durch einen Überarbeitungsbogen gegeben werden.

 

  • Bei der Bewertung der Zweitschrift wird nicht nur das Endprodukt, sondern auch die Umsetzung der Überarbeitungshinweise berücksichtigt.

 

  • Die Erstschrift wird angemessen in der Benotung berücksichtigt.

 

Folgende Textsorten sind als Klassenarbeiten in den Klassen 3 und 4 möglich:

 

1. Personen- oder Gegenstandsbeschreibung

2. Brief

3. Bildergeschichte

4. Nacherzählung oder Inhaltsangabe

5. Rezept oder Anleitung

6. Vorgangsbeschreibung oder Bericht

7. Sachtext

8. Märchen oder Fabel

9. Texte zu Klassenlektüren

10. Fantasiegeschichte

11. Erlebniserzählung

12. Schreiben nach Musik oder Bildern

 

erzählt zusammenhängend und verständlich.

verfügt über einen altersgemäßen Wortschatz.

äußert sich grammatisch korrekt

plant und verfasst Texte unterschiedlicher Textsorten.

stellt eigene Texte vor und überarbeitet sie nach vereinbarten Kriterien.

kennt grundlegende sprachliche Fachbegriffe und wendet sie an.

untersucht Sprache in vielfältiger Weise.

 

Rechtschreibung

 

Grundlage der Bewertung ab der 2. Klasse bilden die freien Texte der Kinder. Es werden nur die von den Kindern rechtschriftlich überarbeiteten Texte bewertet.

Maßgebend für den Rechtschreibunterricht sind die Kompetenzerwartungen des Lehrplans Deutsch vom 1.8.2008 in Bezug auf das Rechtschreiben.

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Rechtschreibung

Klasse 1 und 2

kennt alle Buchstaben und deren Laute.

·         fortlaufende Beobachtungen

·         Druckschrift- / Schreibschriftlehrgang

·         eigene Texte / Abschreibtexte / Wortdiktate

 

 

Verbindliche Grundlage für die Feststellung, an welcher Stelle auf dem Weg zur normgerechten Schreibung die Kinder stehen, sind

  • in Klasse 1 der Bildworttest (Rechtschreibwerkstatt Sommer-Stumpenhorst)
  • in Klasse 2, 3 und 4: Testen und Fördern - Onlinediagnose „Zebra“
  • Nach dieser Lernstandsanalyse wird der Übungsbereich individuell für jedes Kind festgelegt. Die Übungsmaterialien werden entsprechend diesem Bereich zusammengestellt. Darüber hinaus entscheidet jede Kollegin selber, welche zusätzlichen Analysetests sie durchführt.

Die Markierung der Fehlschreibungen in den Texten vor der Korrektur durch das Kind erfolgt

·         - im 2. Schuljahr durch einen Punkt unter dem falschen Wort

·         - im 3. Schuljahr durch einen Punkt für jedes falsch geschriebene 

·           Wort am Zeilenrand

·         - im 4. Schuljahr durch einen Punkt am Zeilenrand unabhängig    

·           von der Anzahl der falsch geschriebenen Wörter.

 

Je nach Lernfortschritt des Schülers kann die Markierungsart variieren.

 

Im Laufe eines Schulhalbjahrs wird ein freier Text der Kinder nach der Tabelle von Sommer-Stumpenhorst (siehe Anlage) bewertet.

Nicht thematisierte Rechtschreibphänomene in einem Jahrgang fließen nicht in die Bewertung ein.

Wiederholungswörter im Text werden nicht gezählt.

Nur die ersten 50 verschiedenen Wörter werden berücksichtigt. Evtl. müssen hierzu mehrere freie Texte herangezogen werden.

 

Grundlage der Rechtschreibnote bilden die Rechtschreibleistungen bei den freien Texten, ebenso wie Abschreibtexte, Lernzielkontrollen und Wörterbucharbeit (s. Lehrplan Deutsch) und sonstige Leistungen im Unterricht.

schreibt Wörter und Texte fehlerfrei ab.

notiert Wörter lauttreu.

schreibt flüssig und formklar.

findet Wörter in angemessener Zeit in Wörterverzeichnissen.

wendet erste rechtschriftliche Kenntnisse an.

findet Wörter in angemessener Zeit in Wörterverzeichnissen.

 

 

Klasse 3 und 4

schreibt Wörter und Texte fehlerfrei ab.

kennt erarbeitete Rechtschreibregeln.

nutzt bei eigenen Texten erarbeitete Rechtschreibregeln.

beherrscht den Umgang mit dem Wörterbuch.

schreibt flüssig und formklar.

kontrolliert seine Texte sorgfältig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung der Fehlerarten:

 

 

2. Schulj.,1.Hj.

2. Schulj.,2.Hj.

3. Schulj.,1.Hj.

3. Schulj.,2.Hj.

4.

Schulj.,1.Hj.

4.

Schulj.,2.Hj.

unlesbares Wort UW

2fach

2fach

3fach

3fach

4fach

4fach

LB

1fach

2fach

3fach

3fach

4fach

4fach

LD

1fach

2fach

2fach

3fach

3fach

4fach

LV

nicht gewertet

1fach

1fach

1fach

2fach

3fach

WA

nicht gewertet

1fach

2fach

3fach

3fach

4fach

WU

nicht gewertet

nicht gewertet

1fach

2fach

2fach

3fach

WZ

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

1fach

1fach

AF

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

1fach

1fach

SA

2fach (nur, wenn Wort ausgelassen oder hinzugefügt wird)

2fach (nur, wenn Wort ausgelassen oder hinzugefügt wird)

2fach (nur, wenn Wort ausgelassen oder hinzugefügt wird)

2fach

2fach

2fach

SW

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

nicht gewertet

1fach

SZ

nicht gewertet

1fach (nur, wenn Punkt am Satzende fehlt / Satzanfang klein)

2fach (nur, wenn Punkt am Satzende fehlt / Satzanfang klein)

3fach (nur, wenn Punkt am Satzende fehlt / Satzanfang klein)

3fach

4fach

Wortgrenzen nicht eingehalten

1fach

2fach

3fach

3fach

4fach

4fach

Großbuchstaben im Wort

2fach

2fach

3fach

3fach

4fach

4fach

 

Die Bewertung der freien Texte bildet 60 % der Rechtschreibnote auf dem Zeugnis,

40 % werden durch sonstige Leistungen erbracht. Dazu gehören etwa Abschreibtexte, Korrekturtexte, Lernzielkontrollen und Wörterbucharbeit (s. Lehrplan Deutsch).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesen:

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

 

 

liest kurze bekannte Sätze laut und deutlich vor.

 

  • Lesevortrag
  • Beobachtung der Mitarbeit
  • Lesemalblätter
  • Lies-mal-Hefte

 

 

 

 

 

 

Zwei Lesetests sollen pro Halbjahr mindestens durchgeführt werden, z.B.

 

  • Leseverständnistest
  • Stolperwörter-Lesetest

liest altersgemäße Texte und erfasst ihren Sinn.

trägt kurze Texte auswendig vor.

äußert Gedanken und Gefühle zu Texten.

erliest kurze Arbeitsaufträge und handelt danach.

Klasse 3 und 4

liest fließend vor.

liest unterschiedliche altersgemäße Texte und erfasst ihren Sinn.

entnimmt unterschiedlichen Medien gezielt Informationen.

nutzt verschiedene Lesestrategien.

versteht schriftliche Arbeitsaufträge und handelt danach.

bezieht zu Texten inhaltlich Stellung.

 

 

 

Die Gesamtnote Deutsch setzt sich wie folgt zusammen:

- Sprachgebrauch:              40 %

- Lesen:                                 40 %

- Rechtschreiben:               20 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.3 Mathematik

 

Die Leistungsbewertung im Bereich „Mathematik“ orientiert sich an den Kompetenz-erwartungen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4. Grundlage zur Bewertung sind Diagnosetests und Klassenarbeiten zur Bewertung herangezogen. Pro Halbjahr werden mindestens drei Lernzielkontrollen durchgeführt.

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

                          Mathematik

                                                                                            Klasse 1 und 2

Zahlen und Operationen

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

Fachspezifische Bewertungsgrundlagen sind

  • Verständnis von mathematischen Begriffen und Operationen
  • Schnelligkeit im Abrufen von Kenntnissen
  • Sicherheit im Ausführen von Fertigkeiten
  • Richtigkeit von Ergebnissen und

Teilergebnissen

  • Flexibilität und Problemangemessenheit des Vorgehens
  • Fähigkeit zur Nutzung vorhandenen Wissens und Könnens in ungewohnten Situationen
  • Selbstständigkeit und Originalität der Vorgehensweisen
  • Fähigkeit zum Anwenden von Mathematik bei lebensweltlichen Aufgaben
  • Schlüssigkeit der Lösungswege und Überlegungen
  • Mündliche und schriftliche Darstellungsfähigkeit
  • Ausdauer beim Bearbeiten mathematischer Fragestellungen
  • Fähigkeit zur Kooperation bei der Lösung mathematischer Aufgaben

 

Die Lernzielkontrollen enthalten Aufgaben  in drei Anforderungsstufen (Wiederholung-Anwendung-Transfer). Sie unterscheiden sich vor allem qualitativ, d.h. sie stellen unterschiedliche Denkanforderungen an die Kinder.

 

Zeitumfang: Langsameren Kindern kann mehr

Zeit gewährt werden. Dies fließt dann nicht in

die Benotung ein, wird aber durch eine

Bemerkung unter der Note dokumentiert.

 

 

 

erfasst den Zahlenraum bis 20 / bis 100.

löst Additionsaufgaben.

löst Subtraktionsaufgaben.

löst Kopfrechenaufgaben.

beherrscht die Kernaufgaben des kleinen Einmaleins.

gibt weitere Aufgaben des kleinen Einmaleins wieder.

Raum und Form

 

kennt Lagebeziehungen und orientiert sich damit im Raum.

erkennt und benennt Dreieck, Rechteck, Quadrat und Kreis/ Kugel, Quader u. Würfel.

verfügt über erste Vorstellungen zur Spiegelsymmetrie.

erkennt einfache Reihen und Muster und setzt diese fort.

findet Spiegelachsen und erzeugt spiegelsymmetrische Figuren.

zeichnet sorgfältig Linien, Figuren und Muster aus freier Hand und mit Hilfsmitteln.

Größen und Messen / Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten

 

erkennt und versteht Rechengeschichten.

löst Sachaufgaben.

verfügt über Vorstellungen zu Geld.

verfügt über Vorstellungen zu Zeit.

erkennt und versteht Sachsituationen.

rechnet mit Geld.

liest einfache Uhrzeiten ab und verwendet Einheiten für Zeitspannen.

misst Längen und verwendet Einheiten für Längen.

sammelt Daten, erstellt Tabellen und erkennt Zusammenhänge.

löst einfache kombinatorische Aufgaben.

                                                                                                Klasse 3 und 4

 

Zahlen und Operationen

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gilt weiterhin die Bewertungsgrundlage der Klassen 1 und 2.

Ab dem 4. Schuljahr soll die Einhaltung der

Abgabefrist konsequenter beachtet werden, um

die Kinder auf die Bedingungen der

weiterführenden Schulen vorzubereiten.

 

Es werden mindestens 6 Lernzielkontrollen im Schuljahr (3 pro Halbjahr) geschrieben.

 

 

Gemessen an der Gesamtpunktzahl einer schriftlichen Arbeit gilt folgender Bewertungsschlüssel:

 

sehr gut:           100% - 95%

gut:                    94% - 85%

befriedigend:      84% - 65%

ausreichend:       64% - 50%

mangelhaft:        49% - 25%

ungenügend:      25% -   0%

 

 

löst Additionsaufgaben schriftlich.

löst Subtraktionsaufgaben schriftlich.

beherrscht das kleine Einmaleins.

löst Kopfrechenaufgaben.

wendet Fachbegriffe richtig an.

löst Multiplikationsaufgaben halbschriftlich und schriftlich.

löst Divisionsaufgaben halbschriftlich und schriftlich.

verwendet Überschlagsrechnungen.

Raum und Form

 

findet Würfelnetze.

orientiert sich im Raum.

findet Spiegelachsen und erzeugt spiegelsymmetrische Figuren.

zeichnet sorgfältig Linien, Figuren und Muster aus freier Hand und mit Hilfsmitteln.

erkennt und vergleicht geometrische Körper.

vergrößert und verkleinert Figuren maßstabsgetreu.

berechnet Umfang und Flächeninhalt.

beherrscht Kopfgeometrie (z.B. Kippbewegungen).

Größen und Messen / Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten

 

versteht und löst Sachaufgaben eigenständig.

ist sicher im Umgang mit Geld.

ist sicher im Umgang mit Zeiten.

ist sicher im Umgang mit Längen.

ist sicher im Umgang mit Gewichten.

sammelt Daten, erstellt Tabellen und erkennt Zusammenhänge.

löst kombinatorische Aufgaben.

alle

nutzt Rechenvorteile und wendet Rechengesetze an.

erklärt Rechenwege verständlich und stellt sie dar.

löst Denk- und Knobelaufgaben.

 

 

 

 

 

 

4.4 Sachunterricht

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Sachunterricht

Klasse 1 und 2

arbeitet an den Themen interessiert und aktiv mit.

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

Für die Bewertung von Plakaten, SU-Mappe etc. gilt:

·         Aussagekraft

·         sachliche Richtigkeit

·         Übersichtlichkeit

·         klare Bezeichnungen

·         Vollständigkeit, richtige Reihenfolge

·         Sauberkeit

·         Arbeitsblätter vollständig und richtig

bearbeitet

·         gut lesbare Schrift

·         richtige und genaue Zeichnungen mit richtiger Beschriftung

·         zusätzliche Materialien

 

Für Vorträge gilt:

 

·         Aufbau: sachlich richtig, strukturiert, verständlich, ausführlich

·         Sachwissen: umfassend, begriffsklar

·         Eigentätigkeit: deutlich erkennbar

·         Sprechweise: laut, deutlich, Einbezug der Zuhörer

·         Medien: sinnvoller Einsatz von

Veranschaulichungsmitteln (Bilder, Material, Folien, …)

 

Lernzielkontrollen:

Sie werden nicht mit Noten versehen, die Schüler erhalten durch eine entsprechende Bemerkung oder Symbolik eine Rückmeldung.

 

versteht einfache Sachverhalte und kann sie beschreiben.

führt praktische Übungen oder Experimente selbstständig und sachgerecht durch.

dokumentiert Arbeitsergebnisse sachgerecht und übersichtlich.

präsentiert Arbeitsergebnisse anschaulich und verständlich.

     Klasse 3 und 4

arbeitet an den Themen interessiert und aktiv mit.

versteht  Sachverhalte und gibt sie wieder.

erklärt Sachverhalte.

plant  Experimente angemessen und führt sie selbstständig und sachgerecht durch.

dokumentiert Arbeitsergebnisse sachgerecht und übersichtlich.

präsentiert Arbeitsergebnisse anschaulich und verständlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.5 Englisch

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Englisch

Klasse 1 und 2

zeigt Interesse an der englischen Sprache und nimmt aktiv am Unterricht teil.

 

In der Schuleingangsphase werden die Leistungen hinsichtlich der Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 2 ausschließlich im Lernprozess beobachtet und von der Lehrkraft in einem Beobachtungsbogen dokumentiert. Es werden auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet.

 

Im 1. Schuljahr werden kleine schriftliche Arbeiten gestellt in Form von Zuordnungsübungen Bild – Nummer, An- und Ausmalübungen, Nummerierung von Bilderfolgen etc., zum Ende des  2. Schuljahrs in Form von Zuordnungsübungen Bild- Schriftbild, multiple choice- Aufgaben.

 

 

Bewertungen im Fach Englisch Klasse 1-4:

 

·         1. und 2. Klasse: Smilies ( J K L)  lachender Smilie mit Krone: bei besonders guten Leistungen

·         3. und 4. Klasse: excellent, good / well done, o.k., not so good, you can do much better

 

Überprüfungen der Sprechfähigkeit können über Einzel-, Paar- oder Gruppengespräche erfolgen.

 

versteht englische Wörter und ordnet ihnen Bilder zu.

singt die erlernten Lieder mit und spricht die Reime auswendig nach.

führt häufig wiederkehrende mündliche Anweisungen korrekt aus.

beteiligt sich aktiv mit vertrauten englischen Wörtern und Sätzen.

versteht den Inhalt kurzer Hörtexte, Lieder und Reime.

ordnet Bilder und Schriftbilder einander richtig zu.

schreibt Wörter korrekt ab.

Klasse 3 und 4

 

beteiligt sich aktiv mit vertrauten englischen Wörtern und Sätzen.

 

Die Leistungsbewertung orientiert sich inhaltlich an den Kompetenzerwartungen am Ende von Klasse 4.

Grundlagen der Leistungsbewertung sind alle von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen. Im Beurteilungsbereich „Schriftliche Leistungen“ werden in Klasse 3 und 4 in Lernzielkontrollen Leistungen des Faches überprüft. Diese werden in Form von Zuordnungs- oder multiple-choice- Aufgaben, die nicht länger als 15 Minuten dauern, durchgeführt. Dafür werden die im Englischlehrwerk „Playway“ vorhandenen Tests herangezogen.

Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch Lernfortschritte, Anstrengungen und Gruppenleistungen werden bewertet.

Der Schwerpunkt Orthografie fließt nicht in die Bewertung ein. Eine isolierte Leistungsfeststellung durch Vokabeltests, Grammatikaufgaben und Diktate findet nicht statt.


Für die Leistungsbewertung wurden folgende Prozentzahlen festgelegt:
40 % mündliche Leistungen (Reime, Lieder, Dialoge,…)
30 % Hörverstehen (Playway-Tests, Texte, Unterrichtsbeobachtungen, …)
10 % Abschreiben
10 % Lesen
10 % Anstrengungsbereitschaft

 

Es werden ab Klasse 3 mindestens 2 schriftliche Tests  pro Halbjahr geschrieben, ab Klasse 2 ist dies ohne Ankündigung möglich.

Es werden keine benoteten Vokabeltests geschrieben.

versteht umfangreichere Hörtexte und entnimmt ihnen wesentliche Informationen.

singt die erlernten Lieder mit und spricht die Reime auswendig nach.

führt häufig wiederkehrende mündliche Anweisungen korrekt aus.

liest Wörter und Sätze laut vor und versteht deren Inhalt.

schreibt Wörter und Sätze korrekt ab.

erstellt aus bekannten Satzbausteinen kurze, einfach strukturierte Sätze.

4.6 Kunst

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Kunst

Klasse 1 und 2

erfüllt die Aufgabenstellungen.

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

Die Schüler gestalten ihr Werk (Bilder, Collagen, Figuren, Bastelarbeiten,....) der gestellten Aufgabe entsprechend. Die Arbeiten sind:

- originell ( im Sinne von eigenständig) und

  phantasievoll

- differenziert in Form und Farbe

- sorgfältig ausgeführt

- fertig gestaltet

Der Schüler zeigt Bereitschaft, seine Werke zu überarbeiten.

 

Der Schüler äußert sich zu Kunstwerken und zeigt dabei genaues Beobachtungsvermögen.

- Er erkennt bei Kunstwerken Beziehungen

  zwischen verwendeten Formen / Farben und

  Inhalten.

- Er reflektiert sowohl eigene als auch

  fremde Arbeiten kritisch.

 

Der Schüler hält Materialien (Farbkasten, Stifte, Pinsel, Schere, Kleber,....) in gebrauchsfähigem Zustand bereit und geht sachgerecht mit ihnen um.

- Er besorgt zusätzlich benötigtes Material

  (Naturmaterialien, Reststoffe,...) zuverlässig

 

Er nutzt Arbeitstechniken:

  • geschickt
  • phantasievoll / kreativ
  • konstruktiv / zielführend.

 

Er teilt sich seine Zeit sinnvoll ein, bereitet seinen Arbeitsplatz selbstständig vor und räumt zuverlässig auf, plant, entwickelt und setzt seine Ideen eigenständig um.

 

geht mit  Materialien und Werkzeugen sachgerecht um.

arbeitet sorgfältig.

erstellt kreative und ausdrucksstarke Arbeiten.

Klasse 3 und 4

erfüllt die Aufgabenstellungen.

erstellt kreative und ausdrucksstarke Arbeiten.

arbeitet sorgfältig.

setzt gezeigte Techniken geschickt um.

findet in Kunstwerken Anregungen für eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.7 Musik

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Musik

Klasse 1 und 2

erfasst Lieder in Text und Melodie.

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

 

- Bereitschaft zeigen, Musik mit Hilfe von     

  Stimme, Körper  bzw. Instrumenten umzusetzen

- Spaß und Freude beim Singen zeigen

- singt verschiedene Lieder tonhöhengetreu

  auswendig mit

- klangmalerisches Gestalten vorgegebener und

  eigener Sprechverse, Gedichten, Szenen und

  Geschichten

-  kann einfache Rhythmen mit Klangerzeugern

   reproduzieren, selbst erfinden und kombinieren

- malt Bilder zu Musik  

- versteht und liest grafische Notationsformen

- spielt Rhythmen nach Notationsvorgaben nach

- kann gehörte Musikverläufe grafisch darstellen

- wendet erlernte Fachausdrücke und

  Instrumentennamen richtig an

- Dingen und Instrumenten Geräusche bzw.

  Klänge zuordnen

- Unterscheiden von Musik (Kirchenmusik,

  Tanzmusik, Musik aus Europa / Afrika …)

- eigene Lieblingsmusik vorstellen

- musikalische Spielszenen umsetzen

- bewegt sich rhythmisch zur Musik und erfindet

  eigene kreative Bewegungsformen

 

Für die Bewertung von Plakaten, MU-Mappe etc. gilt:

 

·         Aussagekraft

·         sachliche Richtigkeit

·         Übersichtlichkeit

·         klare Bezeichnungen

·         Vollständigkeit, richtige Reihenfolge

·         Sauberkeit

·         Arbeitsblätter vollständig und richtig

·         bearbeitet

·         gut lesbare Schrift

 

Lernzielkontrollen:

Sie werden nicht mit Noten versehen, die Schüler erhalten durch eine entsprechende Bemerkung oder Symbolik eine Rückmeldung.

 

gibt einfache Melodie- und Rhythmusbausteine auf Instrumenten wieder.

setzt Musik in Bilder, in Bewegung oder durch Spielszenen um.

setzt sich mit Musikbeispielen auseinander.

kennt Elemente der Notation und musikalische Grundbegriffe.

Klasse 3 und 4

singt Lieder  tonhöhen- und rhythmusgetreu.

gibt Melodie- und Rhythmusbausteine auf Instrumenten wieder.

setzt Musik in Bilder, in Bewegung oder durch Spielszenen um.

setzt sich mit Musikbeispielen auseinander.

benennt verschiedene Instrumente und verfügt über die erarbeiteten Grundbegriffe zu Rhythmus und Notenlehre.

 

 

 

4.8 Religion

 

Da die Grundlage jeder Leistungsbeurteilung in Religion auf dem christlichen Grundsatz

aufbaut, dass jeder Mensch unabhängig von seinen Leistungen und dem Grad des

Erreichens von Zielen von Gott angenommen ist, unterscheiden wir im

Religionsunterricht zwischen einer nicht messbaren, inneren Seite und einer messbaren,

äußeren Seite.

Somit sind die religiösen Überzeugungen und Praktiken der Schüler nicht Gegenstand der Leistungsbewertung.

Folgende Bereiche werden im Fach Religion bei der Bewertung berücksichtigt:

 

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Religion

Klasse 1 und 2

arbeitet an den Themen interessiert und aktiv mit.

 

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

- Beteiligung an religiösen Gesprächen und

  glaubensbezogenen Themen

- Zusammenhang zwischen biblischen

  Geschichten und dem eigenen Leben herstellen

- macht eigene Ideen gestalterisch deutlich

- lässt sich auf Rollenspiele ein

- erkennt die Kernaussagen der religiösen Inhalte

- singt und betet in angemessener Form mit

- erarbeitete Inhalte kennen und wiedergeben

 

Für die Bewertung der Religionsmappe / von Plakaten etc. gilt:

 

·         Aussagekraft

·         sachliche Richtigkeit

·         Übersichtlichkeit

·         klare Bezeichnungen

·         Vollständigkeit, richtige Reihenfolge

·         Sauberkeit

·         Arbeitsblätter vollständig und richtig

·         bearbeitet

·         gut lesbare Schrift

 

Lernzielkontrollen:

Sie werden nicht mit Noten versehen,

die Schüler erhalten durch eine entsprechende Bemerkung oder Symbolik eine Rückmeldung.

 

verbindet biblische Geschichten mit eigenen Erfahrungen.

drückt sich gestalterisch oder schriftlich zu den Themen aus.

kennt die Bedeutung christlicher Feste und Feiertage.

Klasse 3 und 4

beteiligt sich an Gesprächen über biblische, religiöse und glaubensbezogene Themen, Texte und Bilder.

verbindet biblische Geschichten mit eigenen Erfahrungen.

drückt sich gestalterisch oder schriftlich zu den Themen aus.

verfügt über religiöses Sachwissen und kennt die Bedeutung christlicher Feste und Feiertage.

 

 

 

 

4.9 Sport / Schwimmen

 

Die Kinder der KGS Atsch erhalten in allen Jahrgängen wöchentlich 2 Stunden Sportunterricht und tägliche Bewegungszeiten.

Ab dem 2. Schuljahr kommt eine Schwimmstunde hinzu.

 

 

 

Kompetenzen

Bewertungsgrundlage

Sport

Klasse 1 bis 4

hat Bewegungsformen und Techniken dazu gelernt.

 

Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen

 

- zeigt in allen Bereichen des Sportunterrichts bei

  sportlichen Betätigungen viel Freude und

  Einsatzbereitschaft

- beteiligt sich gern an Mannschafts- und     

  Gruppenspielen

 - bleibt während der ganzen Zeit aktiv im

  Rahmen der Aufgabenstellung (inkl. der Auf-

  und Abbauphase)

- beachtet vereinbarte Regeln, zeigt Fairness

  beim Auf- und Abbau von Übungs- und

  Spielsituationen und bei der Durchführung von

  Übungs- und Spielsituationen

- gibt auch bei auftretenden Schwierigkeiten nicht

  auf

- kann mit Niederlagen und eigenen Schwächen

  umgehen


- erwirbt Schwimmabzeichen

 

setzt Bewegungsformen kreativ-gestalterisch um.

zeigt bei Bewegungen Geschick und Koordination.

verfügt über Ausdauer.

ist anstrengungsbereit.

hält vereinbarte Regeln ein.

verhält sich in Spiel- und Bewegungssituationen fair und mannschaftsdienlich.

hat sich über vielfältige Bewegungssituationen das Element Wasser erschlossen.

 

 

5. Lern- und Förderempfehlungen, Förderpläne

 

Im Schulgesetz von NRW (§50, Abs.3) steht, dass die Schule ihren Unterricht so zu gestalten und die Schüler so zu fördern hat, „dass die Versetzung der Regelfall ist. Schülern der Grundschule …, deren Versetzung gefährdet ist, wird zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben. Sie sollen zudem die Möglichkeit der Teilnahme an schulischen Förderangeboten erhalten mit dem Ziel, unter Einbeziehung der Eltern erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis zur Versetzungsentscheidung zu beheben. Eine Lern- und Förderempfehlung erhalten Schülerinnen und Schüler der Grundschule … auch im Falle der Nichtversetzung zum Ende des Schuljahres.“

 

Alle Kinder und ihre Eltern brauchen regelmäßig aussagekräftige Rückmeldungen über ihren Kompetenzzuwachs. Das gilt auch, wenn das weitere Lernen erschwert wird durch fehlende fachliche Kompetenz oder nicht effiziente Lern- und Arbeitsweisen.

Lern- und Förderempfehlungen geben konkrete Hinweise, in welchen fachlichen Leistungsbereichen das einzelne Kind sich weiter entwickeln muss, wie es dies erreichen kann, wie es seine Lern- und Arbeitsprozesse effektiver gestalten kann und wie Eltern und Lehrer es dabei unterstützen.

 

Lern- und Förderempfehlungen werden in schriftlicher Form erstellt.

Sie

·         werden individuell formuliert

·         sind Bestandteil einer Eltern- und Schülerberatung

·         führen zu gemeinsam erarbeiteten Lernvereinbarungen

·         sind mit schulischen Förderangeboten verbunden

·         werden mit den Kolleginnen abgesprochen

·         werden im Bedarfsfall in der 1./2. Klasse zum Schulhalbjahr und ab der 3. Klasse als Anlage jeweils zu den Zeugnissen ausgehändigt

 

Basis ist die systematische Beobachtung über einen längeren Zeitraum hinweg und wird  in den Beobachtungsbögen dokumentiert.

 

Unter Einbeziehung der Eltern ist es das Ziel, erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis

zur Versetzung zu beheben.

 

Aus den fortlaufenden Beobachtungen und den Unterrichtsergebnissen können auch Förderpläne für einzelne Kinder oder Teile einer Lerngruppe erwachsen. Diese enthalten neben den festgestellten Defiziten Lösungsvorschläge und legen einen Zeitpunkt fest, an dem geprüft wird, inwieweit die Förderung erfolgreich war, beibehalten oder verändert werden muss.

 

6. Notengebung in Klasse 4 für zieldifferent unterrichtete Schüler im

    Gemeinsamen Lernen (GL)

 

Die KGS Atsch ist eine „GL-Schule“ (GL = Gemeinsames Lernen).

Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ werden zieldifferent gefördert. Die Leistungen werden auf der Grundlage der in ihrem individuellen Förderplan festgelegten Ziele beschrieben. Dabei erstreckt sich die Leistungsbewertung auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.

Die Schüler erhalten in den Klassen 1 bis 4 Zeugnisse, die die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern sowie im Arbeits- und Sozialverhalten beschreiben. Noten werden nicht erteilt.

Die Schulkonferenz der KGS Atsch hat am 30. 03. 2009 (entsprechend AO-SF, § 32 Abs. 2 sowie § 33 Abs. 3) beschlossen, dass für die Schüler im GL mit Förderschwerpunkt Lernen in Klasse 4 die Bewertung einzelner Leistungen mit Noten in der Klasse 4 möglich ist. Eine Bewertung setzt voraus, dass die Leistungen den Anforderungen der jeweils vorhergehenden Jahrgangsstufe entsprechen. In den Zeugnissen der Klasse 4 ist eine Bewertung des Leistungsstandes in einzelnen Fächern mit Noten möglich. Darüber beschließt jeweils die Versetzungskonferenz.