Individuelle Förderung

 

Individuelle Förderung an der KGS Atsch

 

Um die Individualisierung des Lernens zu unterstützen und zu ermöglichen, werden an der KGS Atsch alle Kinder berücksichtigt und folgende Möglichkeiten zur Differenzierung und Förderung genutzt.

 

Differenzierung im Bereich der Lernformen

 

  • Begleitete Stillarbeit
  • Einzel-, Partner und Gruppenarbeit
  • Freiarbeit
  • Wochenplan, Tagesplan, Arbeitsplan
  • Stationenlernen
  • Werkstattarbeit
  • Kooperative Lernformen
  • Bewegungs- und Entspannungspausen
  • Qualitative Differenzierung des Lernangebots
  • Quantitative Differenzierung des Lernangebots

 

Differenzierung im Bereich der Fächer

 

  • Förderunterricht in kleinen Leistungsgruppen
  • Neigungsorientierte Differenzierung
  • Einsatz von Freiarbeitsmaterialien
  • Einsatz von Lernprogrammen am Computer
  • Rechtschreib-Werkstatt nach Sommer-Stumpenhorst
  • Förderunterricht im Lesen und Rechtschreiben
  • Förderunterricht „Deutsch als Zweitsprache“
  • Förderunterricht für Kinder mit Rechenschwächen
  • Einsatz von Lesemüttern

 

Individuelle Förderung für besonders Begabte

 

  • Fachunterricht in der nächst höheren Klasse
  • Verbleib in der Schuleingangsphase für 1 Jahr
  • Förderunterricht
  • Angebot zur Teilnahme an außerschulischen Förderungen (z.B. RWTH-Kurse)
  • Bundeswettbewerbe (Mathematik oder allgemeiner Art)

 

Individuelle Förderung für weniger Begabte

 

  • Fachunterricht in der nächst tieferen Klasse
  • Verbleib in der Schuleingangsphase für 3 Jahre
  • Förderunterricht
  • Vermittlung von Hausaufgabenbetreuung (Silentium) in der Schule
  • Vermittlung von externer Hausaufgabenhilfe

 

Darüber hinaus gehende Maßnahmen zur Unterstützung der individuellen Förderung

 

  • Informationsaustausch mit Kollegen
  • Informationsaustausch mit Eltern
  • Doppelbesetzung von Kolleginnen in einer Klasse (wenn der Stundenplan es erlaubt)
  • GU
  • Förderplan
  • Lern- und Förderempfehlung

 

Förderplan und Lern- und Förderempfehlung

 

Der Förderplan und die Lern- und Förderempfehlung werden in schriftlicher Form erstellt.

 

Förderpläne

 

·         werden individuell formuliert

 

·         sind Bestandteil einer Eltern- und Schülerberatung

 

·         sind nach Bedarf für einen festgelegten Zeitraum erstellt

 

·         geben den Förderbedarf in „Entwicklungsbereichen“ oder in „fachbezogenen Lernbereichen“ an

 

·         formulieren Fördermaßnahmen und Ziele

 

·         dokumentieren die Entwicklung des Schülers während der Fördermaßnahmen

 

·         werden mit den Kolleginnen abgesprochen

 

 

Form des Förderplan (siehe Anlage 1, S. 25 und 26)

 

Lern- und Förderempfehlungen

 

·         werden individuell formuliert

 

·         sind Bestandteil einer Eltern- und Schülerberatung

 

·         führen zu gemeinsam erarbeiteten Lernvereinbarungen

 

·         sind mit schulischen Förderangeboten verbunden

 

·         werden mit den Kolleginnen abgesprochen

 

·         werden zu den Zeugnisterminen ausgegeben

 

Form der Lern- und Förderempfehlung (siehe Anlage 2, S. 27)

 

 

Anlage 1 Förderplan

 

Katholische Grundschule Atsch

 

 

Individueller Förderplan

 

 

Schüler / Schülerin: _________________________________     Klasse: ____________

 

Beteiligte Personen: __________________________________________    Förderzeitraum:        ____________________     

 

 

 

derzeitiger Entwicklungsstand:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Absprachen mit Kollegen:

 

 

 

 

 

 

Vereinbarungen mit den Eltern:

 

 

 

 

 

 

Vereinbarungen mit dem Schüler / der Schülerin:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katholische Grundschule Atsch

 

 

 

 

 

Individueller Förderplan für _________________________________________                         

Förderzeitraum _____________________                                                     

Klasse  _____________                              

 

Förderbedarf

„Entwicklungsbereiche“

 

¡ Arbeitsverhalten       ¡ Emotionalität  und Sozialverhalten      

¡ Wahrnehmung         ¡ Sprache und Kommunikation                     

¡ Kognition, Denken    ¡  Motorik                                                   

¡ _________________________________________________

 

 

Förderbedarf

„fachbezogene Lernbereiche“

 

¡ Deutsch                      ¡ Mathematik                

¡ Sachunterricht           ¡ Englisch

¡ ____________________________________________________

 

Geplante Fördermaßnahmen
Entwicklung

1. Ziel:

 

 

 

 

 

 

2. Ziel:

 

 

 

 

 

 

3. Ziel:

 

 

 

 

 

 

Bemerkungen:

 

 

 

 

 

 

 

Anlage 2 Lern- und Förderempfehlung

 

 

 

Katholische Grundschule Atsch

 

 

Lern- und Förderempfehlung für _________________

 

 

Um die erwarteten Kompetenzen  nach Klasse __ als Voraussetzung für ein erfolgreiches Weiterlernen in Klasse __ zu erreichen, muss an folgenden Lern- und Leistungsdefiziten in den Bereichen Deutsch und Mathematik gearbeitet werden:

 

Deutsch:

 

  • (Beispiele:) beteiligt sich kaum an Gesprächen
  • spricht oft in unvollständigen Sätzen

Mathematik:

 

  • (Beispiele:) hat kaum Zahlvorstellungen im  ____raum
  • beherrscht den bisher erarbeiteten Zahlenraum bis ___  nur lückenhaft

Um die beschriebenen Defizite zu beheben, müssen die Schule, das Kind und das Elternhaus folgende Aufgaben erfüllen:

 

 

Schule

Schüler/in

Eltern

Im Bereich Sprachhandeln:

 

 

Im Bereich Sprachhandeln:

Im Bereich Sprachhandeln:

Im Bereich Rechtschreiben:

 

Im Bereich Rechtschreiben:

 

Im Bereich Rechtschreiben:

 

 

Im Bereich Lesen:

 

Im Bereich Lesen:

 

 

Im Bereich Lesen:

 

Im Bereich Mathematik

Im Bereich Mathematik

 

 

Im Bereich Mathematik

 

Die schulischen Maßnahmen zur individuellen Förderung sind auf die Unterstützung der Eltern und die engagierte Mitarbeit von ___ angewiesen.

 

Die häuslichen Fördermaßnahmen und die gemeinsamen Maßnahmen möchten wir mit Ihnen in einem Gespräch am  ___  um ___ Uhr besprechen.

 

Stolberg, den  ___

 

__________________________________            ____________________________________

 

Klassenlehrerin                                                                                           Schulleiterin

 

 

Kenntnis genommen:    _______________________________ 

 

 

O Ich nehme den Gespächstermin wahr.

 

 

O Ich wünsche einen anderen Termin am _________   um _______ Uhr.  

 

 

 

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS):

 

Bei einer möglichen oder diagnostizierten Lese-Rechtschreib-Schwäche wird an der KGS Atsch das jeweilige Kind einerseits im Rahmen des Klassenunterrichts durch den Einsatz differenzierter Arbeitsmaterialien in der Lese-Rechtschreib-Fähigkeit gefördert, andererseits erhält es mit anderen Kindern eine Förderstunde in Lesen und Schreiben zusätzlich. Hier werden Lese- und Rechtschreibübungen  mit dem Ziel durchgeführt, zur Entwicklung von Rechtschreibstrategien, Korrekturstrategien und dem Ausbau der Lesefertigkeit beizutragen. Dabei werden Kinder durch ansprechende Materialien, der Arbeit am Computer, Rechtschreib- und Lesespiele zu Lernfreude und Leistungsbereitschaft angeregt.

 

Dyskalkulie

 

Die KGS Atsch bietet zur Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen wöchentlich in den verschiedenen Jahrgängen oder Stufen einstündig stattfindende „Förderkurse Dyskalkulie“ an. Ein Nachweis über eine vorliegende Dyskalkulie von außerschulischen Institutionen muss nicht obligatorisch vorliegen.

 

Durch die regelmäßig durchgeführte Diagnostik wird jeder Schüler hinsichtlich seines aktuellen Lernstands eingestuft und mit Hilfe von entsprechendem Freiarbeitsmaterial sowie Rechen- und Denkspielen mit einem Partner oder in der ganzen Gruppe gefördert. Auch die verschiedenen Mathematik-Lernprogramme auf dem Computer werden zur individuellen Förderung gezielt genutzt.

 

Zusätzlich bietet der Förderunterricht die Möglichkeit, auf individuelle Schwierigkeiten beim aktuellen Unterrichtsstoff einzugehen, durch zusätzliche Übung die Sicherheit und Schnelligkeit im Rechnen zu erhöhen oder Fragestellungen aus den Hausaufgaben zu erklären.

 

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

 

Der DaZ-Unterricht richtet sich speziell an Kinder mit Migrationsgeschichte. In Kleingruppen von 6 bis 10 Kindern festigen und  erweitern sie ihre Deutschkenntnisse. Zu Beginn jeden Schuljahres entscheidet die Klassenkonferenz nach Beobachtung und Diagnose der Lehrkräfte über die Teilnahme. Bei den Schulneulingen geben die Beobachtungen aus dem Schuleingangstest und die Informationen aus den Kindertagesstätten Hinweise auf die Notwendigkeit der Förderung. Je nach Förderbedarf werden Gruppen auf unterschiedlichem Niveau gebildet.

 

Auf handelnder und spielerischer Ebene wird den Kindern der Zugang zur deutschen Sprache vermittelt. Die Kontexte sind eng mit dem Alltag der Kinder verknüpft.

 

Hören und Sprechen stehen im Mittelpunkt der Förderung. Der Wortschatz wird kontinuierlich erweitert und die Satzbau- und Grammatikkenntnisse werden vertieft.