Infos

   

 

Hier finden alle Interessierten allgemeine Hinweise zum Schulalltag ("Leitfaden")

 

 

und Hinweise, die jede Klasse oder jede Klassenlehrerin weitergeben möchte ("aus den Klassen").

 

 

Aktuelle Informationen stehen direkt hier unten.

Liebe Eltern,

 

wir schreiben Ihnen heute, weil der Verkehrszustand vor unserer Schule geändert werden soll. Viele von Ihnen bringen ihre Kinder täglich mit dem Auto zur Schule und holen sie wieder ab. Das tun Sie aus Sorge um Ihr Kind, damit ihm nichts passiert und Sie es sicher und pünktlich in der Obhut der Schule wissen.

 

Damit scheint Ihr Problem gelöst: Sie schützen Ihr Kind vor Unfällen und Belästigungen.

 

Ihr Elterntaxi löst aber kein Problem. Ihr Elterntaxi ist Teil des Problems. Wir Lehrer haben unsere Gründe, warum wir im „Elterntaxi“ ein vielschichtiges Problem sehen. Dies möchten wir Ihnen kurz erklären, weil wir Ihre Mithilfe brauchen, um das Problem ein wenig zu verringern.

 

Die Straßen rund um unsere Schule sind für die Kinder unsicherer und unruhiger geworden:

·         es wird gehupt

·         es wird um Parkplätze gekämpft, damit Kinder „sicher und ungehindert“ aussteigen oder einsteigen können

·         es wird auf Gehwegen gehalten, geparkt und gewendet

·         es wird mitten auf der Straße gehalten, um das Kind aussteigen oder einsteigen zu lassen

·        

 

Dieses Verkehrschaos morgens, mittags und nachmittags soll nun verändert werden DURCH IHRE MITHILFE!

 

Nach den Sommerferien beginnen wir in der Schule mit dem

Verkehrszähmer-Programm

Sie merken: Statt Chaos wollen wir die Zähmung des Verkehrs, mehr nicht.

 

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen:

·         Sehen Sie Ihr Kind beim Aussteigen und Einsteigen durch andere Autos und Verkehrsteilnehmer gefährdet?

·         Müssen Sie höllisch aufpassen, um nicht selbst andere Schulkinder zu gefährden?

·         Bringen Sie Ihr Kind selbst zu Fuß zur Schule und beobachten die heiklen Situationen?

 

Mit dem Verkehrszähmer-Programm wollen wir es den Kindern schmackhaft machen, im wahrsten Sinn des Wortes zur Schule zu GEHEN.

Ihr Kind lernt dabei andere Schulkinder, vielleicht deren Eltern und einen Teil seiner Stadt kennen - und falls Sie Ihr Kind begleiten, geht es Ihnen genauso. Ihr Kind kommt wacher in die Schule und kann sich schneller auf den Unterricht konzentrieren. Und ganz besonders wichtig: Ihr Kind lernt, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, Gefahren einzuschätzen und auf sich aufzupassen. Deshalb nehmen wir am Verkehrszähmer-Programm teil.

 

Und es gilt, ZAUBERSTERNE zu sammeln für die Klasse.

 

Der erste Schritt dazu ist: Den Weg von zu Hause zur Schule und zurück zu Fuß gehen.

 

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind allein, mit anderen Schulkindern oder in Begleitung Erwachsener geht. Um besser und leichter in allen Jahreszeiten gesehen zu werden, trägt Ihr Kind auf dem Schulweg seine Sicherheitsweste, die es zum Beginn seiner Schulzeit bekommen hat, auch die Kinder aus der 2., 3. und 4. Klasse. Sollte sie nicht mehr vorhanden sein, geht auch ein reflektierender Sicherheitskragen oder eine Weste, wie sie im Auto mitgeführt werden soll, falls es eine Panne oder einen Unfall gibt. Erinnern Sie Ihr Kind morgens, wenn es das Haus verlässt, an seine Sicherheitsweste oder den Kragen.

Zaubersterne gibt es für das Zu-Fuß-gehen und für das Tragen der Sicherheitswesten/-kragen. Wenn genug in der Klasse gesammelt sind, wartet eine Klassenbelohnung.

 

Vielleicht stellt sich Ihnen die Frage: Ist der Schulweg nicht zu weit für mein Kind?

 

Probieren Sie es einmal gemeinsam mit Ihrem Kind aus: ein Grundschulkind sollte ungefähr 15 Minuten am Stück gehen können. Fällt Ihrem Kind das noch schwer, dann beginnen Sie mit 5 Minuten und steigern Sie es dann.

Wenn der Weg trotzdem zu lang ist, lassen Sie Ihr Kind an einer „Elternhaltestelle“ aussteigen und die letzten Minuten zu Fuß gehen. So kann Ihr Kind andere Schulkinder treffen und sich vor dem Unterricht noch ein wenig bewegen.

Als „Elternhaltestelle“ schlagen wir in Absprache mit dem Verkehrssicherheitsberater Herrn Steffens vor:

-       die Parkplätze am Kirchplatz von St. Sebastianus (Sebastianusstr.)

-       die Parkplätze genau gegenüber in der anderen Fahrtrichtung

-       der Fahrbahnrand in der Jahnstraße vor den Häusern Nr. 7 bis 11

-       der Fahrbahnrand Am roten Kreuz

 

Was ist bei Regen?

 

Mit der richtigen Kleidung ist das kein Problem. Die Kinder lieben es, mit Gummistiefeln und Regenjacken durch den Regen zu gehen.

 

Das Programm Verkehrszähmer kann starten: Die Kinder sind informiert, die Schulkonferenz hat die Durchführung beschlossen (09. 04. 2014) und mit Ihrer Hilfe wird das Verkehrschaos an unserer Schule gezähmt. Davon sind wir fest überzeugt.

 

 Mit freundlichen Grüßen

 Das Kollegium der KGS Atsch